Wissen Sie warum Sie in diesem Augenblick gerade diesen Text lesen…?

Hallo Franko,

wissen Sie warum Sie gerade jetzt in diesem Augenblick diesen Newsletter lesen? Warum Sie in der Stadt, in der Straße wohnen, wo Sie sich derzeit befinden? Warum Sie derzeit 500€ oder 5000€ im Monat verdienen? Warum Sie diese Email von mir überhaupt geöffnet haben?

Auf jede dieser Fragen lautet die Antwort: Weil Sie entsprechende Entscheidungen getroffen haben, deren Resultat Ihre heutige Lebenslage ist. Sie sind nicht aus einem Flugzeug gefallen und leben jetzt dort, wo Sie zufällig gelandet sind, und Sie lesen diesen Newsletter nicht zufällig oder weil Sie gerade nichts anderes zu tun haben.

Auch Ihr Gewicht, Ihre finanzielle Lage, Ihr Beruf, Ihre Bildung und andere Dinge, sind das Ergebnis Ihrer Entscheidungen, die Sie in der Vergangenheit getroffen haben. Vielleicht sagen Sie an diesem Punkt: „Aber ich habe mich niemals entschlossen gerade in dieser Stadt zu leben und meinen derzeitigen Beruf auszuüben. Es ist einfach irgendwie geschehen.“

In diesem Fall waren Sie nicht bereit eine Entscheidung zu treffen oder haben das anderen Menschen oder dem Zufall überlassen. Auch keine Entscheidung zu treffen ist eine Entscheidung. Sich nicht zu entscheiden oder nach keiner Veränderung im Leben zu streben, ist die Entscheidung alles beim Alten zu belassen. In diesem Fall darf man sich später jedoch nicht ständig beschweren und jeden zweiten Satz mit „Hätte ich damals nur…“, „Wenn ich wäre/hätte, dann würde ich…“ usw. zu beginnen.

Wenn jemand sagt, dass er derzeit nur 1000€ verdient, obwohl er viel lieber 5000€ monatlich verdienen würde, ist nicht sein Chef, die wirtschaftliche Lage oder der Staat Schuld, sondern er selbst, denn er gibt sich mit nur 1000€ zufrieden. Wenn wir die Situation objektiv betrachten, gibt es keine Macht auf der Welt, die diesem Menschen verbietet mehr zu verdienen. Niemand hält ihn davon ab Kurse an der Volkshochschule zu besuchen, einen zweiten Job anzunehmen oder andere Veränderungen in seinem Leben umzusetzen.

Je länger man nach Gründen für sein eigenes Stillstehen oder Versagen bei anderen Menschen oder bei Zuständen (das Wetter, die Wirtschaftkrise, Nationalität, uvm.) sucht, desto länger muss man auf seine persönliche Entwicklung zu dem, was man sein will, warten. Erst im Augenblick, wenn man die volle (!) Verantwortung für sein Handeln, die Resultate und die heutige Lebenslage übernimmt, sind schnelle und große Fortschritte möglich.

Zögert man die Entscheidung sich selbstständig zu machen oder sein Studium nachzuholen hinaus, trifft man gleichzeitig die Entscheidung nichts zu unternehmen bzw. so weiterzumachen wie bisher. Machen Sie sich deshalb nichts vor. Auch das ist eine Entscheidung, die Konsequenzen mit sich bringt. Morgen früh um 6 Uhr aufzustehen ist genauso eine Entscheidung wie weiterzuschlafen.

Sie sind nicht in der Lage keine Entscheidung zu treffen, denn alles, was Sie tun oder nicht tun, ist eine Entscheidung, die Ihr bewusstes Handeln (bzw. Nicht-Handeln) erfordert. Damit ist auch der Entschluss eine Sache aufzuschieben oder andere entscheiden zu lassen, Ihre Entscheidung und Sie tragen die Konsequenzen dafür (im positiven wie auch im negativen Sinne).

“Wer weiß, was er im Leben möchte, hat bereits einen großen Schritt getan um es zu erhalten.”

Napoleon Hill

Doch warum gelangen wir überhaupt in eine Lebenslage, in der wir übergewichtig, verschuldet oder unproduktiv sind? Eines kann ich Ihnen vorweg versichern: Die Gene haben damit nichts zu tun. Der Grund sind Gewohnheiten bzw. das regelmäßige (manchmal unbewusste) Treffen kleiner Entscheidungen. Wir wachen schließlich nicht eines Tages auf und sagen uns: „So, jetzt habe ich beschlossen übergewichtig zu werden.“

Alle kleinen Entscheidungen (Welchen Schuh ziehen Sie zuerst an?, Welche Cornflakes kaufen Sie?, Wie oft essen Sie Fisch? usw.) werden von Ihnen getroffen. Irgendeine Sorte Cornflakes zufällig aus dem Warenregal zu nehmen ist genauso eine bewusst getroffene Entscheidung wie das Kaufen einer bestimmten Sorte, oder das Verzichten auf Cornflakes. Die meisten der alltäglichen Entscheidungen haben sehr geringe Auswirkungen auf unser Leben. Ob Sie jetzt in den Supermarkt gehen, eine Tafel Schokolade kaufen und sie aufessen, wird keine großen Auswirkungen auf Ihre körperliche Verfassung haben. Sie werden morgen genauso viel wiegen wie heute.

Aber wenn Sie diesen Vorgang einige Male wiederholen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie dabei bleiben. Bevor Sie wissen wie Ihnen geschieht, ist aus dieser kleinen täglichen Entscheidung durch die Regelmäßigkeit eine Gewohnheit geworden. Erfolg, Motivation und persönliches Wachstum in Ihrem Leben erfordern konsequente und bewusste Entscheidungen zu treffen, auch wenn sie scheinbar unbedeutend sind.

Nur auf diese Weise kann man positive Gewohnheiten entwickeln und negative ablegen und Gewohnheiten sind es letztendlich die unseren Alltag und unseren Fortschritt formen. Ein Beispiel wäre Pünktlichkeit. Es gibt Menschen, die immer zu spät kommen, sei es eine wichtige Besprechung oder ein Abendessen mit Freunden. Die Menschen haben keine Gene, die dieses Verhalten erzwingen, sondern es ist im Laufe der Zeit zu einer Gewohnheit geworden.

Und sie behalten diese negative Gewohnheit solange bei, bis sie sich entschließen aktive Schritte zu unternehmen um sich zu verändern. Sich jeden Tag zu bemühen einige Minuten früher aus dem Haus zu gehen, damit man nicht zum Bus oder zu Bahn rennen muss, ist wirklich keine große Sache, doch es wird nicht von selbst geschehen. Man kann sich diese Pünktlichkeit nicht herbeiwünschen.

“Um ein Mensch der Initiative zu werden, müssen Sie die Gewohnheit entwickeln aggressiv und beständig das Objekt Ihres eindeutigen Hauptziels zu verfolgen bis Sie es erwerben, gleichgültig ob das ein Jahr oder zwanzig Jahre dauert. Falls Sie ohne kontinuierliche Anstrengung Ihr Ziel erreichen wollen, könnten Sie genausogut gar keines setzen.”

Napoleon Hill

Ich bin ein großer Anhänger von Regelmäßigkeit und dem entwickeln und stärken von positiven Gewohnheiten. Es gibt Menschen, die sich ein Ziel vornehmen und sich sofort voller Begeisterung der Verwirklichung widmen. Sie lassen alles stehen und liegen und arbeiten wie verrückt an dieser Sache. Das Problem dabei ist, dass sie schnell müde werden wie ein untrainierter Mensch, der sofort einen Marathon laufen will (vielleicht weil er am Anfang etwas übermotiviert ist und seine eigenen Fähigkeiten überschätzt?!).

Dann reden sie sich ein das Ziel sein nicht erreichbar, die Tipps seien schlecht oder es würde sich einfach nicht lohnen. Solche Menschen erkennt man daran, dass sie Vieles beginnen, aber nichts vollenden. Sie beginnen zu laufen, aber sind nicht in der Lage ans Ziel zu gelangen, weil sie sich bereits am Anfang überlasten, sowohl geistig als auch körperlich.

Das andere Extrem sind Menschen, die einfach nicht anfangen können. Sie reden sich immer wieder ein:“Morgen beginne ich. Ich werde dies und das erledigen. Und danach werde ich diese und jene Idee umsetzen…“ Solche Menschen bauen lieber Luftschlösser als ihre Ideen in der Praxis zu testen. Damit ist auch ein wenig die Angst vor dem Versagen oder vor Arbeit verbunden. Durch dieses Aufschieben kommt es oft dazu, dass sie letztendlich gar nichts unternehmen, weil sie am nächsten Tag neue „bessere“ Ideen haben oder die Motivation schwindet. Nur eine Idee, die man umsetzt, ist eine gute Idee bzw. hat das Potential eine zu werden.

Wählen Sie am besten die Mitte zwischen diesen zwei Wegen, die auch hier, wie so oft im Leben, die größten Vorteile mit sich bringt. Ich empfehle Ihnen eine Stunde, oder wenn es nicht anders geht auch nur 30 Minuten, am Tag für eine neue, positive Gewohnheit zu reservieren. Am besten ist es keinen Tag auszulassen, also keine Feiertage und Wochenenden, aber das bleibt Ihnen überlassen.

Überlegen Sie sich, was derzeit die wichtigste Fähigkeit oder Gewohnheit in Ihrem Leben wäre. Was würde Sie am meisten voranbringen? Denken Sie dabei langfristig. Wovon würden Sie noch in 2, 5 oder 10 Jahren profitieren, nicht nur im finanziellen Sinne, sondern auch was Ihre Zufriedenheit und Ihr Wohlbefinden angeht? Vielleicht interessiert Sie das Schreiben, weil Sie den Wunsch haben die Erlebnisse Ihres Lebens als ein Buch zu veröffentlichen. Oder möglicherweise wollen Sie eine wöchentliche Kolumne für die lokale Zeitung schreiben.

Der Rest ist ganz einfach. Beginnen Sie jeden Tag zu schreiben, am besten eine Stunde lang. Sie werden sehen wie Ihnen das Spaß macht, wenn Sie sich an die goldene Mitte halten und sich nicht überarbeiten, weil Sie möglichst schnell große Sprünge machen wollen, und weil Sie nach und nach Ihre Fortschritte beobachten können.

“Ihr Leben wird nicht besser sein als die Pläne, die Sie machen, und die Handlungen, die Sie unternehmen. Sie sind der Architekt und Erschaffer Ihres eigenen Lebens, Ihres Glücks, Ihres Schicksals.”

Alfred A. Montapert

Eine Stunde am Tag ist wirklich nicht viel. Jeder hat so viel Zeit zur Verfügung. Das Allerwichtigste dabei ist stur zu bleiben und keinen Tag auszulassen. Das kann bedeuten an manchen Tagen eine Stunde länger aufzubleiben oder früher aufzustehen. Es kann bedeuten auf einen Film am Abend zu verzichten oder sich mit dem Einkauf am Samstag zu beeilen. Wenn Sie es sich fest vornehmen, werden Sie mit Sicherheit die Zeit für Ihre neue Gewohnheit finden – es sind jedoch keine großen Opfer notwendig, oft muss man auf gar nichts verzichten.

Machen Sie sich besonders am Anfang, in den ersten Monaten, keine großen Gedanken um Ihre Fortschritte. Sehen Sie es einfach als eine Art Training in einer bestimmten Disziplin an. Setzen Sie sich nicht unnötig unter Druck. Es ist auf Dauer viel besser, wenn Sie nur 10 Minuten am Tag lesen als in einer Woche ein Dutzend Bücher verschlingen zu wollen. Die Summe der kleinen täglichen Übungseinheiten wird auf lange Zeit viel größere und positivere Auswirkungen auf Ihr Leben haben als eine einzelne große Einheit.

Meiner Meinung nach ist harte Arbeit gut und notwendig, wenn man hochgesteckte Ziele im Leben erreichen will, doch es besteht ein Unterschied zwischen harter Arbeit und Überarbeitung. Man muss in der Lage sein nicht zu arbeiten, Zeit mit seiner Familie zu verbringen (und diese Zeit aktiv zu verbringen und nicht nur zusammen schweigend vor dem Fernseher zu sitzen) und sich zu entspannen. Die 1-Stunde-Regel ist effektiv und nicht aufwendig. Sie können sogar an Weihnachten eine Stunde am Tag für Ihre wichtigste Gewohnheit reservieren, ohne auf etwas zu verzichten. Doch die allerwichtigste Gewohnheit in Ihrem Leben ist regelmäßig Zeit mit Ihrer Familie, mit Verwandten, Bekannten und Freunden zu verbringen.

Das Weihnachtsfest sollte nicht eine (positive) Ausnahme sein, wenn es um Ihre Familie geht, denn sie muss immer an erster Stelle stehen. Falls Sie nicht wissen mit welcher positiven Gewohnheit Sie beginnen werden, schlage ich vor eine Stunde am Tag mit Ihren Kindern zu spielen, mit der Ehefrau oder dem Ehemann zu reden oder Zeit mit Freunden zu verbringen.

Viel Erfolg!

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Über gn24info

28 Jahre jung selbstständiger Unternehmer . Gründer und Geschäftsführer der W.F International Marketing und GN24
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Eine Antwort zu Wissen Sie warum Sie in diesem Augenblick gerade diesen Text lesen…?

  1. business daily schreibt:

    Dem Entscheid folgt dessen oder zumindest der Versuch hierzu sonst handelt es sich nicht um einen Entscheid sondern nur um eine Gedankensimulation. Auch die Moglichkeit sich nicht festzulegen Unterlassungsalternative kann eine zulassige Alternative darstellen.

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