Die Angst vor Ablehnung

Die Angst vor Ablehnung kommt in verschiedenen Formen vor. Es gibt die Angst sich lächerlich zu machen und die Angst von der Gruppe verstoßen zu werden. Sie ist auch verwandt mit der Angst vor dem Scheitern. Wir haben Angst, etwas zu tun, das andere komisch finden und weswegen sie uns möglicherweise auslachen. Das könnte dazu führen, dass wir von der Gruppe ausgeschlossen werden. Diese Einstellung ist eine Einrichtung der Evolution und wir tragen sie seit Millionen von Jahren mit uns.

Die wichtige Botschaft an unser Gehirn lautet: “Tue nichts, was dazu führt, das du von der Gruppe ausgeschlossen wirst.” Der Grund dafür ist einfach. Ohne eine Gruppe konnte man in der Zeit vor der menschlichen Zivilisation nicht überleben und auch heute ist es nicht einfach als Außenseiter zu leben. Niemand will nicht zur Gruppe dazugehören und als Einsiedler leben, denn wir brauchen andere Menschen und fühlen uns verletzt, wenn wir vor anderen bloßgestellt werden.

Je größer und unbekannter (anonymer) die Gruppe, umso stärker ist unser Wunsch nichts Falsches zu tun oder zu sagen und sich anzupassen. Das ist der evolutionäre Hindergrund, wo das Bleiben in der Gruppe lebenswichtig war. Allerdings sind auch kleine Ablehungen sehr schmerzhaft für uns. Die wenigsten Menschen haben ein derart starkes Selbstbewusstsein, dass sie dadurch nicht beeinflusst werden und auch wenn es manche behaupten und sich so verhalten, kann es sein, dass sie es nur verstecken.

Niemand hört gerne das Wort Nein. Es spielt keine Rolle, ob es sich um ein Kind, einen Rentner oder einen Spitzensportler handelt. Wir alle mögen Zustimmung und hassen Ablehnung. Das Problem ist nur, dass wir auf mehr Ablehnung stoßen, wenn wir große Pläne verwirklichen wollen, anders sind und vor allem, wenn wir viel Erfolg haben. Um erfolgreich zu sein muss man in der Lage sein viele, viele Ablehnungen einzustecken und trotzdem weiterzumachen.

Außerdem haben wir manchmal Angst davor unsere wahre Persönlichkeit nach außen auszudrücken – aus Angst vor Kritik. Der Erfolg entsteht zuerst im Kopf. Doch damit wir den Glauben an uns zurückgewinnen können und nicht an die vergangene oder zukünftige Ablehung denken, müssen wir einerseits einen gewissen Trotz entwickeln und in der Lage sein zu sagen: “Was interessieren mich die Leute und die Meinungen der anderen. Ich mache es trotzdem.”

“Das Leben ist zu kurz und es gibt zu viel konstruktive Arbeit, die getan werden muss, um jeden zurückzuschlagen, der uns etwas sagt, das wir nicht hören wollen.”

Napoleon Hill

Andererseits müssen wir unser Denken aufmerksam beobachten und negative Denkmuster sofort unterbrechen. Sobald wir merken, dass die Angst vor der Ablehnung wieder da ist, sollten wir uns etwas Positives sagen, vielleicht “Ich bin der/die Beste.” oder “Ich weiß, dass ich es schaffe, ganz gleich wie oft ich auf dem Weg hinfalle.” Die Angst vor Ablehnung ist ein erlerntes Verhaltensmuster, keine Eigenschaft. Sie kann deshalb durch ein anderes Verhaltensmuster ersetzt werden.

Aber Angst vor Ablehnung ist nichts, das man hat oder nicht. Jeder hat sie. Sogar berühmte Stars und Musiker haben Angst, doch sie lassen sich nicht von ihr aufhalten. Wenn man der Angst nachgibt und sie gewinnen lässt, wird man von ihr beherrscht. Falls man sich von einem Gefühl abhalten lässt die Dinge zu tun, die man tun will, ist man nicht mehr Herr seines Schicksals.

Letztlich gibt es nur zwei Möglichkeiten: Die Angst konfrontieren oder weglaufen. Man hat immer die Wahl und mit jeder der beiden Entscheidungen muss man leben. Der einzige Weg an der Angst vorbei, führt durch die Angst. Alle Bücher, alle Seminare, Ratschläge, Tipps, Artikel und Hilfen haben keinen Effekt, wenn man nicht bereit ist der Angst entgegenzutreten. Wenn man die Dinge tut, vor denen man sich am meisten fürchtet, wächst man im Leben am meisten. Angst vor Ablehnung besteht wie jede andere Angst nur im Kopf.

Unser Denken macht sie zu dem, was sie ist. Je mehr wir vor ihr weglaufen und uns fürchten umso stärker wird die Angst und verhindert damit, dass wir im Leben vorankommen. Ablehnung gehört zum Leben dazu. Colonel Sanders, der Gründer von Kentucky Fried Chicken, musste zwei Jahre lang durchs Land reisen und mit Restaurantbesitzern sprechen, bevor er Erfolg hatte. Mehr als 1000 Ablehnungen und NEINs musste er ertragen, bevor er ein JA zu hören bekam.

“Wenn Du Dich von jedem Hund anbellen lässt, der Dir auf Deinem Weg begegnet, wirst Du nie ans Ziel kommen.”

Arabisches Sprichwort

John D. Rockefeller, einer der reichsten Männer aller Zeiten, war in seiner Jugend mehr als ein Jahr arbeitslos und besuchte an jedem Werktag die Unternehmen in der Gegend, um sich vorzustellen. Erst nach einem Jahr erhielt er eine Chance – das war der dritte Besuch bei dieser Firma. Es gibt dutzende weitere Beispiele von Menschen, die sich durch Ablehnung nicht aufhalten ließen. Die Ablehnung an sich ist nicht schlimm.

Unsere Wahrnehmnung und Interpretation der Ablehnung und unsere Angst davor sind es die uns wirklich aufhalten. Die einzige Weise, um sich davon zu befreien, ist die Ablehnung immer wieder zu erfahren und sich dem negativen Erlebnis auszusetzen bis man gelernt hat damit umzugehen und sich nicht davon aufhalten lässt. Ablehnung im Leben ist zwar schlecht für unser Ego, aber ein Nein hat noch niemanden umgebracht.

Viel Erfolg!

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Über gn24info

28 Jahre jung selbstständiger Unternehmer . Gründer und Geschäftsführer der W.F International Marketing und GN24
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2 Antworten zu Die Angst vor Ablehnung

  1. banking offshore schreibt:

    c.h…..Ruckzug Angst vor Veranderung vor Enttauschung vor der Zukunft…Zum Beispiel wenn ich meine alte Wohnung verlassen wollte… Ich hatte Angst die Wohnung zu verlassen und im nachsten Dorf einkaufen zu..

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