Ausreden und Selbstsabotage

Hallo Franko,

der große Vorteil beim Handeln ist, dass Sie keine Zeit für Zweifel und Ängste haben. Natürlich sind Sie nicht furchtlos, aber die Angst verschwindet immer mehr im Hintergrund, wenn Sie aktiv bleiben. Nur wer genügend Zeit für Zweifel hat, ist für sie anfällig.

Ihr Denken und Ihre Erwartungshaltung spiegelt sich in Ihren Erfahrungen und den Ergebnisse, die Sie erhalten, wider. Man kann einen Menschen nicht erfolgreich machen, falls er von seinem Scheitern überzeugt ist. Genausowenig kann man jemanden aufhalten, der glaubt ein geborener Sieger zu sein.

Der Fussballer Christiano Ronaldo antwortete Journalisten auf die Frage, wer derzeit die drei besten Spieler der Welt sind: „Ich, ich und ich!“ Das ist für manche Menschen sicherlich arrogant, aber er ist derzeit der beste, teuerste und gefragteste Spieler der Welt. Auch wenn es ihm vielleicht an Bescheidenheit mangelt, hat er deutlich sein Denken und seine mentale Einstellung zum Ausdruck gebracht.

Wichtig ist hier, dass Ronaldo nicht glaubt der beste zu sein, weil er es ist, sondern es ist genau umgekehrt. Seine Einstellung macht ihn zu dem, was er ist. Oder allgemeiner formuliert: Wie der Mensch denkt, so ist er. Sie sind das, was Sie zu sein glauben.

“Es ist einfach an sich selbst zu glauben und diszipliniert zu sein, wenn man ein Gewinner, wenn man die Nummer eins ist. Man muss jedoch in der Lage sein Glauben und Disziplin zu haben, wenn man noch kein Gewinner ist.”

Vince Lombardi
Es gibt viele Menschen, die selbstständig sind, aber nicht in der Lage sind ihr Geschäft zu erweitern, obwohl es gut oder sehr gut läuft. Immer wieder sieht man selbst unzählige Gelegenheiten, wenn man vorbeikommt, aber irgendwann gibt man es auf ihnen Tipps zu geben oder sie zur Erweiterung des Unternehmens zu motivieren. Es hat keinen Sinn.

Wenn jemand die Einstellung hat, dass er ein „kleiner Fisch“ ist oder nicht mehr als 50.000€ im Jahr verdienen kann, wird er alles Mögliche tun um diese Marke nicht zu überschreiten. Er wird sich bewusst oder unbewusst selbst Steine in den Weg legen und seinen Erfolg sabotieren.

Entweder wird er zusätzliche Einnahmen sinnlos verschwenden oder er wird etwas weniger genau arbeiten. Doch mit Sicherheit wird er einen Weg finden um nicht aus dem Rahmen seines Denkens auszutreten. Es kann gar nicht für jemanden möglich sein reich zu werden, falls er nicht in der Lage ist sich als reicher Mensch zu sehen und entsprechend zu handeln.

Da er Angst hat, dass sein Geld nicht bis zum Ende des Monats ausreichen wird, wird er sich in seinen Ausgaben beschränken und nichts von dem Geld für unsichere Projekte riskieren. Er erzieht sich damit die Gefahren zu sehen und Sorgen den Vorzug vor Optimismus zu geben.

Wer heute 1.000€ in der Hand hat und vollkommen überzeugt ist, dass er bereits in 10 Tagen 2.000€ haben wird, der wird sich nicht darum sorgen, ob das Geld bis zum Ende des Monats ausreicht. Selbst falls man ihn ausraubt und er mit nichts dasteht, wird er durch seine geistige Einstellung nicht hungern müssen, da er Selbstvertrauen hat. Natürlich ist das richtige Denken allein nicht ausreichend, man benötigt auch Wissen und die Mithilfe von anderen, aber Ihr größter Reichtum ist die richtige Einstellung.

Genauso wenig wie Sie aus einem 50.000€-Mann – ich spreche hier von dem Jahreseinkommen – keinen 100.000€-Mann machen können, falls dieser nicht sein Denken ändern kann, sind Sie oder die Umstände nicht in der Lage aus einem 100.000€-Mann durch einen Schicksalsschlag oder einen Börsenkrach einen 50000€-Mann zu machen.

Er wird Wege und Mittel finden um wieder seinen alten „Wert“ zu erreichen, ganz einfach deshalb, weil er es sich zutraut. Er weiß, dass er es kann und lässt sich von niemandem etwas anderes einreden.

Es sind nicht die Umstände, die einen Menschen zum Verlierer oder Gewinner machen, sondern ihre Gedanken. Wenn Sie das falsche Denken haben, werden Sie immer eine Ausrede oder einen Weg zur Selbstsabotage finden. Ich kenne einen Mann, der erfolgreich ein Internetcafe betreibt. Da es offensichtlich gut läuft, habe ich ihn gefragt wieso er nicht in weitere Computer investiert, da er sowieso genügend ungenutzen Platz hat.

Er sagte irgendetwas mit „Zu riskant. Und außerdem sind da noch die Steuern…“ Auf die Frage wieso er nicht einen Getränkeautomaten aufstellt oder zusätzlich Essen und Getränke anbietet, war seine Ausrede, dass er dafür eine Genehmigung braucht. Wieso er nicht jemanden einstellt, der ihm einen Teil der Arbeit abnimmt? Es muss zu viel Zeit in die Ausbildung investieren und außerdem arbeitet nicht jeder so wie er es will. usw.

Es spielt keine Rolle, was ich ihm sage, er wird immer eine Ausrede finden, damit seine Handlungen und die Ergebnisse, die er im Leben erhält, mit seinem Denken und seinen Erwartungen übereinstimmen. Falls er in einem Monat das Doppelte von seinem normalen Einkommen verdient, wird er vermutlich den überschüssigen Teil für eine Reise ausgeben und sein Geschäft für eine Woche schließen. Danach kann er wieder beruhigt das verdienen, was er für seinen wahren Wert hält.

“Ausreden sind die Nägel mit denen man ein Haus des Scheiterns baut.”

Don Wilder
Wie würde sich dieser Mann verhalten, wenn es sein Ziel wäre Millionär zu werden und wenn er überzeugt wäre es erreichen zu können? Er würde innerhalb von Wochen einen Teil des Verdienstes in die Erweiterung des Geschäfts stecken, sobald wie möglich ein zweites Internetcafe eröffnen und Mitarbeiter einstellen. Er würde alles tun, um möglichst bald seinen wahren finanziellen Wert bzw. Status zu erreichen. Das schließt natürlich größere Risiken ein, aber ohne sie kann man nicht wachsen.

Wenn ein Mensch akzeptiert, dass man mit Internetcafes Millionär werden kann oder dass man in einigen Wochen aus Nichts 2000€ machen kann, dann ist der einzige Grund warum er dasselbe nicht tut, obwohl er es möchte, sein Denken. Es ist schließlich nicht unmöglich, denn andere haben es bereits geschafft. Es gibt keine Dinge, die unmöglich sind, keine Ziele die nicht erreichbar sind. Doch dennoch bestehen für jeden Menschen Dinge, die nicht möglich sind.

Wie lässt sich das erklären?
Unser Denken und unsere geistige Einstellung bestimmt, was möglich ist und was nicht. Unser Denken macht die Dinge zu dem, was sie sind. Die Realität ist für einen Menschen so wie er sie akzeptiert. Er sieht das, was er sehen will. Wer sich also von Problemen jeglicher Art befreien will (zum Beispiel zu wenig Geld), der muss zuallererst sein Denken verändern und sich von seinen derzeitigen mentalen Begrenzungen befreien.

Hier ist auch eine Einstellung des Gebens wichtig. In man sich für die Welt öffnet, seine Ideen mit anderen teilt, keine Angst vor der Konkurrenz hat, sondern im Gegenteil mit ihr zusammenarbeitet, erschafft man neue Chancen für sich und andere. Genauso verhält es sich beim Geld. Wer geizig ist, wird in den seltensten Fällen reich.

Wer hingegen glaubt, dass er irgendwie Geld verdienen wird, auch wenn er derzeit vielleicht nicht weiß wie, wird es freier ausgeben und mit anderen teilen. John D. Rockefeller, der erste Milliardär der Welt und nach manchen Maßstäben der reichste Mann aller Zeit, hat von seiner Jugend an, als er ein einfacher Angestellter war, bis zum Ende seines langen Lebens 10% von seinem Verdienst gespendet. Er war hier, wie in allen übrigen Bereichen, sehr genau und diszipliniert.

„Jeder neue Tag ist eine neue Chance, sich zu finden, in sich fündig zu werden, aus sich heraus zu geben.”

unbekannt
Jemand, der Angst vor dem Bankrott hat und sich ständig mit Geldsorgen herumplagt, würde nicht einmal daran denken einen Teil von dem wenigen, das er besitzt, wegzugeben. Mit einer solchen Einstellung denkt er in erster Linie an Mangel anstatt an Überfluss.

Und das, worum seine Gedanken ständig kreisen, erhält er letztendlich auch (Mangel). Gewöhnliche Menschen haben ein gewöhnliches Denkmuster und erhalten deshalb gewöhnliche Ergebnisse im Leben. Falls Sie anders sein wollen, falls Sie mehr erreichen wollen und größere Ziele im Leben haben, muss sich Ihr Denken diesem Wunsch anpassen.

Viel Erfolg!

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Über gn24info

28 Jahre jung selbstständiger Unternehmer . Gründer und Geschäftsführer der W.F International Marketing und GN24
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Eine Antwort zu Ausreden und Selbstsabotage

  1. Zerline schreibt:

    Habe mir diesen Blog vor einiger Zeit in den Favoriten gespeichert, finde den Artikel sehr interessant. Würde gerne mehr davon lesen 🙂

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