Silber glänzt wieder: Schumi mit Bestzeit

Rekordweltmeister Michael Schumacher hat 2011 ein erstes Achtungszeichen gesetzt. Bei den Testfahrten in Jerez absolvierte er zur Halbzeit am Freitag die schnellste Runde. Der Mercedes-Pilot war mit 1:20,352 Minuten insgesamt vier Zehntelsekunden besser als Felipe Massa einen Tag zuvor im Ferrari

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Schumi an der Spitze – darauf haben seine Fans in der letzten Saison vergeblich gewartet.
Exzellenter Entwickler
Der „Formel-1-Opa“ schien bereits auf dem besten Weg, zum zweiten Mal in seiner Karriere in Rente zu gehen. Doch Schumacher wäre nicht Schumacher, wenn er nicht noch einmal zurückschlagen würde. So geschehen beim Test im spanischen Jerez, wo er für die schnellste Runde sorgte.
Auf den neuen Super Soft Reifen von Pirelli funktionierte sein Gesamtpaket am besten, während Teamkollege Nico Rosberg über drei Sekunden langsamer war. „Wir haben nichts Besonderes gemacht, um Bestzeit zu fahren, sondern nur unser normales Programm abgespult“, erklärte Schumi.
Vielleicht steckt aber mehr hinter dieser Zeit, denn Schumacher gilt als exzellenter Techniker und Entwickler. Die Schmach der vergangenen Saison, als er in der Endabrechnung nur Neunter wurde und Rosberg zwei Plätze besser war, will der 42-Jährige nicht auf sich sitzen lassen.
Elektronik- und Getriebeprobleme gelöst
Bei Benetton und Ferrari brachte Schumi seine Teams an die Spitze. Das möchte er auch mit den Schwaben schaffen, die nach dem sensationellen WM-Titel 2009 mit BrawnGP bereits händeringend nach den nächsten Siegen lechzen. Silber soll endlich wieder strahlen und ganz vorne mitfahren.
Am besten mit dem siebenfachen Weltmeister aus Kerpen, der bei Mercedes einen Dreijahresvertrag unterzeichnet hat. Stellt sich der Erfolg wieder ein, dürfte Schumacher auch 2012 für die Silberpfeile fahren und seinen Kontrakt erfüllen. Klappt’s 2011 wieder nicht, ist Schumi vielleicht vorzeitig weg.
Aber danach sieht’s im Moment nicht aus, auch wenn er beim Test in Jerez nur mit einem halbleeren Tank unterwegs war. Mercedes scheint die Probleme mit der Elektronik und dem Getriebe rechtzeitig in den Griff bekommen zu haben. Am Freitag lief der MGP W02 ohne Probleme und musste nicht an den Haken.
Saisonstart ist am 13. März in Bahrain. Spätestens dann wird sich zeigen, ob Silber wieder glänzt oder der Lack immer noch ab ist.
ALLE TESTZEITEN VOM FREITAG:
1. Michael Schumacher – Mercedes GP – 1:20,352 Minuten (112 Runden)
2. Felipe Massa – Ferrari – 1:20, 413 (116)
3. Jenson Button – McLaren – 1:21,09 (69)
4. Jaime Alguersuari – Toro Rosso – 1:21,214 (72)
5. Mark Webber – Red Bull – 1:21,613 (113)
6. Adrian Sutil – Force India – 1:21,780 (73)
7. Sergio Perez – Sauber – 1:21,857 (56)
8. Timo Glock – Marussia Virgin – 1:22,208 (57)
9. Witali Petrow – Lotus Renault – 1:22.493 (65)
10. Pastor Maldonado – Williams – 1:22,591 (37)

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28 Jahre jung selbstständiger Unternehmer . Gründer und Geschäftsführer der W.F International Marketing und GN24
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