Wie man Motivationstiefs überwindet

Hallo Franko,

will man im Leben glücklich und erfolgreich sein, muss man verhindern über längere Zeit in einem Tief gefangen zu bleiben und möglicherweise den Glauben an sich und seinen Traum zu verlieren. Ganz vermeiden lassen sie sich jedoch nicht. Das Leben verläuft in Zyklen. So wie es winter und Sommer, Tag und Nacht gibt, gibt es in unserem Leben auch Zeiten, in denen wir sehr motiviert sind und Bäume ausreißen könnten und es gibt Zeiten, in denen wir uns hundeelend fühlen und am liebsten den ganzen Tag schlafen oder fernsehen würden, damit die Zeit schneller vorübergeht.

Man kann nicht jeden Tag vollkommen glücklich oder fröhlich sein und gerade durch unsere Mißerfolge, unsere Unglücke und weniger gute Tage wissen wir das Gute im Leben zu schätzen. Wären wir an allen Tagen gleichermaßen motiviert und glücklich, dann würden wir wahrscheinlich gar nicht bemerken, dass wir es sind. Wenn ein Zustand zur Gewohnheit wird, vergessen wir schnell wie gut es uns geht und nehmen es für selbstverständlich.

Es ist wie mit dem Salz in der Suppe. Wir bemerken es erst, wenn es fehlt. Erinnern Sie sich an den letzten Stromausfall in Ihrer Stadt oder als das letzte Mal wegen Rohrarbeiten das Wasser für einige Stunden abgestellt wurde? Wie sehr haben Sie das Wasser geschätzt, als es wieder da war. Oft erleben wir dieses Phänomen im Alltag, wenn wir für einige Zeit von unseren Freunden oder unserer Familie getrennt werden. Etwas, das wir für selbstverständlich angesehen und möglicherweise nicht ausreichend geschätzt haben, verschwindet aus unserem Leben und uns wird bewusst, wie sehr uns diese Menschen fehlen.

Tiefpunkte gehören einfach zum Leben dazu
Sie sind ein notwendiger Teil des Lebens. Auch Motivationstiefs und Mißerfolge gehören dazu und holen uns oft auf den Boden der Tatsachen zurück. Es wäre nicht gesund, wenn wir immer hoch motiviert und begeistert wären bzw. anders ausgedrückt wäre es ungesund, wenn alles, das wir anfassen zu Gold würde. Jemand, der von Erfolg verwöhnt ist, weiß die Mißerfolge nicht zu schätzen.

Vor allem die Opfer und der Schweiß, die notwendig waren, um ein Ziel zu erreichen, machen es so wertvoll. Stellen Sie sich vor, Ihr Ziel wäre es einen Berg zu erklimmen. Falls Sie mit einem Hubschrauber in wenigen Minuten auf die Spitze gesetzt werden, bedeutet Ihnen die Erreichung des Ziels nicht viel. Falls Sie jedoch selbst jeden Meter des Weges gehen mussten und durch eigene Anstrengung ans Ziel gelangt sind, ist es viel wertvoller für Sie. Man schätzt einen leichten Gewinn viel weniger als einen, für den man kämpfen musste.

Erfolge brauchen viel weniger Energie als Mißerfolge. Falls man etwas richtig macht und gute Ergebnisse erhält, bleibt man dabei. Doch falls die Ideen und Konzepte nicht aufgehen, wie man geplant hat, war der Aufwand nicht umsonst – auch wenn es so erscheint – und man hat auch durch die Niederlage viel dabei gelernt. Entscheidend ist wie man auf einen Rückschlag reagiert. Eine positive Einstellung hilft hier sehr, denn wenn man sich für jeden Fehler, den man macht, oder für jede Sache, die man nicht schafft, bemitleidet oder mental herunterzieht (das englische “to beat yourself up” drückt es am besten aus), erreicht man nichts.

“Jeder Mißerfolg ist ein versteckter Segen, vorausgesetzt er lehrt einen Menschen eine notwendige Lektion, die er ohne nicht gelernt hätte. Die meisten sogenannten Mißerfolge sind nur vorübergehende Niederlagen.”

Napoleon Hill

Viel besser ist nach jedem Rückschlag (es hilft statt Rückschlag, Herausforderung zu sagen) ein Fazit zu ziehen und zu sehen, was man gelernt hat. Das Wichtigste ist zu erkennen und dafür zu sorgen, dass man auf dem richtigen Wege zum Ziel bleibt und niemals den Glauben an sich selbst verliert.

Wege, um mit Schwierigkeiten umzugehen

Es gibt verschiedene Wege, um auf geistige Tiefpunkte zu reagieren. Manche Menschen handeln radikal und oft unvernünftig. Es gibt Leute, die sich erschießen, weil sie den Stress nicht ertragen oder solche, die Amok laufen.

Andere greifen zur Flasche oder zu Drogen, weil sie keine Perspektive im Leben sehen. Doch es gibt auch weniger radikale Möglichkeiten, um den Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen. Einige sind: den ganzen Tag im Bett bleiben, mehr arbeiten, Ablenkung durch Unterhaltung (PC, TV, Spiele, Musik, usw.). Diese Wege sind zwar weniger radikal als die vorherigen, aber sie alle ziehen darauf ab das Problem zu vergessen, in der Hoffnung, dass es verschwindet. Eine solche Einstellung kann dazu führen, dass die Niedergeschlagenheit dauerhaft wird. Man sollte versuchen bei einer Aufgabe sein Bestes zu geben und falls eine Sache nicht funktioniert, hat man folgende Möglichkeiten:

1. Aufhören und etwas anderes versuchen.

2. Aufgeben und in ein neues Stimmungstief fallen.
3. Sich sagen, dass man alles versucht hat, was möglich war und ein wenig warten bis einem etwas besseres einfällt.

4. Stur dabeibleiben bis es klappt.
Der erste Weg ist in Ordnung, aber er sollte nicht zu oft benutzt werden. Zu viele Menschen geben zu früh auf und stürzen sich auf die nächste Idee. Dabei lassen sie viele unvollendete Projekte zurück und wenn sie zurücksehen, erkennen sie nur wenige Dinge, die ihnen gelungen sind. Doch der Grund dafür liegt nicht in ihrer Unfähigkeit, sondern in dem vorzeitigen Aufhören.

Der zweite Weg ist nicht akzeptabel. Die häufigsten Gründe für das Aufgeben sind mangelndes Selbstvertrauen und erstaunlicherweise die Angst vor Arbeit. Manche Menschen geben auf, wenn sie erkennen,: “Hey, das ist viel Arbeit. Ich hätte nicht gedacht, dass es so anstrengend wird.” Solche Menschen suchen meistens nach schnellen und einfachen Wegen, um ein Ziel zu erreichen. Kein Wunder, dass sie oft enttäuscht werden.

Der 3. Weg ist wahrscheinlich der vernünftigste, kann aber dazu führen, dass die Denkpause zu lang wird. Meistens ist es gut etwas Abstand zu gewinnen, wenn man sich an einem Tiefpunkt befindet oder die Motivation schwindet. Man sollte sich nicht selbst herunterziehen, indem man sich einredet, dass man keinen Erfolg haben kann, oder indem man ständig an die Rückschläge denkt und darüber, wieso man so blöd gewesen ist bestimmte Fehler zu machen. Besser ist es sich zu sagen, dass man sein Bestes gegeben hat und weiterhin sein Bestes tun wird, falls nötig, und die Fehler und Tiefpunkte als einen Teil des Lebens akzeptiert.

Man sollte sich bewusst machen, dass der Weg zum Erfolg nicht geradlinig verläuft, sondern einer Zickzacklinie gleicht. Mißerfolge gehören dazu, aber man darf sich niemals von ihnen überwältigen lassen und die Hoffnung verlieren. Kommen wir zu meinem bevorzugtem Weg: Dem sturen Festhalten. Nicht immer ist es der intelligenteste Weg, denn er kann zu Überarbeitung führen, und die Gefahr besteht, dass man sich zu sehr verausgabt, auch wenn es sich nicht lohnt.

Dieser Weg wird meistens von Menschen bevorzugt, die bei neuen Hindernissen und Rückschlägen sagen: “Jetzt erst recht!” Sie beißen sich umso stärker am Ziel fest, je schwieriger es wird – wie ein Hund, dem man versucht einen Knochen oder ein Spielzeug wegzunehmen. Ich weiß nicht, ob dieser Weg der beste ist oder nicht, es ist jedenfalls der, den ich bevorzuge bzw. derjenige, der mit meiner Persönlichkeit am meisten übereinstimmt.

„Es ist viel besser, große Dinge zu wagen, große Triumphe zu feiern, auch wenn es auf dem Weg zu Fehlschlägen kommt, als sich in die Reihe der schlichten Geister einzuordnen, die weder viel Freude noch viel Leid erfahren, weil sie in der Grauzone leben, wo es weder Sieg noch Niederlage gibt.“

Theodore Roosevelt

Welcher der 3 Wege (Nr.2 können wir als Option ausschließen) der beste für Sie ist, hängt vor allem von Ihnen ab. Jede Person hat ihren eigenen Weg, um mit Schwierigkeiten umzugehen, doch man sollte immer darauf achten, dass man an einer Lösung arbeitet und nicht versucht vor dem Problem wegzulaufen oder zu vergessen, das es da ist. Man sollte sich vor allem selbst treu bleiben.

7 Tipps um aus Motivationstiefs gestärkt hervorzugehen

Damit allen, die sich zur Zeit an einem Tiefpunkt befinden, geholfen wird, hier einige Tipps:

1. Tun Sie, was Sie können und überlassen Sie die Sache anschließend sich selbst. Wenn Sie alles unternommen haben, das in Ihrer Macht steht, treten Sie zurück und entspannen Sie. Lassen Sie den Dingen ihren Lauf und klammern Sie sich nicht fieberhaft an das Projekt und an die Ergebnisse. Dadurch gewinnen Sie Abstand und können vernünftiger reagieren, falls es nicht läuft wie geplant. Lassen Sie los, wenn Sie Ihre Arbeit getan haben.

2. Finden Sie sich damit ab. Akzeptieren Sie Ihre eigenen Fehler und hören Sie auf sich ständig mit anderen (besseren, reicheren, schöneren, usw.) Menschen zu vergleichen. Akzeptieren Sie Mißerfolge und Rückschläge als einen Teil des Lebens und denken Sie sachlich und ruhig über Ihre Situation nach. Es gibt Dinge, gegen die Sie nichts unternehmen können. Deshalb macht es auch keinen Sinn daran Energie zu verschwenden.

3. Verkrampfen Sie nicht. Bleiben Sie gelassen und vermeiden Sie es sich zu sehr aufzuregen, wenn etwas schiefläuft. Lassen Sie mental los und beschäftigen Sie sich für einige Stunden oder Tage nicht mit dem Problem. Tun Sie Dinge, die Ihnen besonders viel Spaß machen und bewegen Sie sich an der frischen Luft.

4. Tun Sie Dinge, die Sie motivieren. Das bedeutet für jeden etwas anderes. Die einen lesen in der Biografie eines ihrer Vorbilder und andere hören Musik, die Ihnen hilft neue Kraft zu gewinnen. Je besser Sie sich selbst kennen und wissen, was Sie motiviert, umso effektiver wird es Ihnen gelingen.

5. Behalten Sie die Kontrolle. Zu Tiefpunkten kommt es immer wieder. Entweder wegen Mißerfolgen oder wegen Unzufriedenheit bei Erfolg. Um in dieser Zeit keine dummen Dinge zu tun, muss man eine gewisse Kontrolle über sich und über seine Gefühle gehalten. Selbstbeherrschung ist oft der Schlüssel, um schnell wieder aufzustehen und weiterzumachen.

6. Nicht zu sehr auf andere hören. Falls Ihr Tiefpunkt durch andere Menschen verursacht wurde, versuchen Sie den Grund dafür zu finden. Denken Sie in Ruhe darüber nach und überlegen Sie, warum der andere sich so verhalten hat. Nehmen Sie Kritik und Anschuldigungen nicht persönlich und erkennen Sie, dass dieser Mensch vielmehr ein Problem mit sich selbst hat als mit Ihnen.

7. Vermeiden Sie Überarbeitung. Entspannen Sie regelmäßig – am besten täglich – für eine bestimmte Zeit. Das hilft Ihnen besser zu verstehen welche Arbeit noch auf Sie zukommt und wie Sie damit umgehen werden. Eine zu lange Zeit ohne Entspannung kann dazu führen, dass Sie die wirklich wichtigen Dinge im Leben aus den Augen verlieren und sich verausgaben.

Viel Erfolg!

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Über gn24info

28 Jahre jung selbstständiger Unternehmer . Gründer und Geschäftsführer der W.F International Marketing und GN24
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